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Mediskop®
Funktionsprinzip
Das Prinzip beruht darauf, dass durch die Lichtstrahlen einer annähernd punktförmigen Lichtquelle (Durchmesser der Lichtaustrittsöffnung 0,1mm!) die Strukturen der brechenden Medien des Auges unabhängig von dessen jeweiligem Refraktionszustand scharf auf die Netzhaut projiziert werden.
Untersuchungsablauf
Der Patient wird aufgefordert den Taster auf der Frontseite des Gerätes mit dem Daumen gedrückt zu halten und dabei die Lichtaustrittsöffnung des Gerätes dicht vor das Auge zu halten. Die punktförmige Lichtquelle erscheint dann als eine helle runde Fläche, in der nun die eventuellen Trübungen der brechenden Medien sichtbar werden.
Sinn und Zweck der Untersuchung
Das Mediskop® dient der subjektiven Darstellung von Medientrübungen. Der Untersucher kann seinem Patienten damit das zeigen, worüber er sonst nur zu reden im Stande ist. Patienten mit Mouches volantes beispielsweise erscheinen tagtäglich in der Praxis. Weil die Symptome, über die sie klagen jedoch nur unter bestimmten Lichtverhältnissen in Erscheinung treten, sind sich die Patienten oft nicht sicher, ob der Augenarzt auch sieht, bzw. erkennt, was sie stört. Wer das Gerät psychologisch geschickt einsetzt, erspart sich damit lange Erklärungen oder gar Zeichnungen. Die Untersuchung mit dem Mediskop® ist eine entoptische Prüfung (GOÄ Analogposition A7001).
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