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Untersuchungsablauf
Der Patient sitzt 50 cm vor dem Schirm, dessen Mittelpunkt sich in seiner Hauptblickrichtung, der primären Blickposition befindet. Er blickt durch die an der Kopfstütze befestigten Rot- Grün-Gläser. Das grüne Glas befindet sich vor dem linken Auge. Zur Prüfung der Muskelfunktionen des linken Auges werden vom Untersucher die roten Fixierpunkte im 20°-Feld eingeschaltet. Der Patient sieht dabei mit dem rechten Auge durch das rote Brillenglas die roten Fixierpunkte. Er wird nun aufgefordert, den automatisch grün leuchtenden Pfeil des Lichtzeigers, den er selbst mit der Schreibhand führt, auf die roten Fixierpunkt zu lenken. Der Patient sieht dabei den grünen Lichtpunkt mit dem linken Auge durch das grüne Brillenglas. Bei Wechsel des Fixationspunktes erfolgt eine Blickrichtungsänderung. Der Untersucher notiert auf seinem Schema, das auf der Fernbedienung liegt und das von unten beleuchtet wird die von dem Patienten angegebene Lage der Punkte im entsprechenden Feld. Wenn die Position des grünen Lichtpfeils in den 9 Hauptblickrichtungen aufgezeichnet ist, werden die Muskelfunktionen des rechten Auges in gleicher Weise geprüft, wobei die Fixierpunkte jetzt grün aufleuchten.
Üblicherweise sollte zunächst im 20°-Abstand gemessen werden. Kleine Schielwinkelabweichungen sind besser zu erkennen, wenn sie im 30°- oder 40°-Abstand gemessen werden. Bei sehr großen Schielwinkeln kann auch im 10°-Abstand gemessen werden.
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